Trauerbegleitung

Trauerbegleitung fängt an mit dem ersten Dasein nach einem Verlust. Der/ Die Hinterbliebene kann ja meist den Verlust noch gar nicht betrauern. Herz, Verstand und Bauchgefühl rebellieren und lassen ein Zusammenspiel erst nach einer längeren Zeit zu. Und wann das in jedem einzelnen von uns passiert: keiner weiß das.

 

Abschied-nehmen ist ein erster großer Schritt in der Trauerarbeit. Hier zu begleiten ist für uns selbstverständlich und not-wendig. Niemand sollte in diesen Momenten allein sein. Es gilt hier nicht, sich mit Worten zu unterhalten, sondern einfach darum, bei-zu-stehen und auszuhalten.

Trauerbegleitung kann aushalten, wenn der Schmerz zu groß ist.

 

Trauerbegleitung kann erklären, was mit uns passiert und kann einen Ort jenseits des Alltags schaffen, der den Trauernden erlaubt die Toten in Gesprächen der Erinnerung zurückzuholen. Wir können versuchen, neue Wege zu erschließen, um den Toten einen würdigen Platz in unserem nun völlig veränderten Alltag zu geben.

 

Jeder trauert anders. Jeder trauert solange er es für not-wendig befindet. Jeder trauert, auch wenn er meint schon alle Tränen geweint zu haben.

Man kann auch trauern, wenn man wieder lachen kann.

 

Ich bin ausgebildete Trauerbegleiterin, geb.1970, 5Kinder und habe persönlich viel Erfahrung im Abschied-nehmen und im Trauern. In einem persönlichen Gespräch können Sie spüren wie es sich anfühlt zu reden und vielleicht sogar sich fallen zu lassen.

Meine Arbeit mit den Trauernden beginnt nicht selten erst eine längere Zeit nach einem Verlust. Dann nämlich, wenn die Gesellschaft uns die Trauer nicht mehr zugesteht oder einfach nicht mehr daran denkt.